Dauerausstellung

Auf dem ehemaligen Frachter MS DRESDEN ist die maritime Geschichte der Region erlebbar!

Foto: Eric Gross

Erlebnis Schiff Originale Schiffsräume

Das eindrucksvollste Exponat des Schifffahrtsmuseums ist natürlich der Stahlriese selbst.

Während sich in der Kombüse noch der Geruch frisch zubereiteter Speisen erahnen lässt,zeugen der original erhaltene eindrucksvolle Maschinenraum, die Kommandobrücke, der Funkraum sowie Maschinenkabinen, Messe und Hospital vom harten, aber erlebnisreichen Alltag der Fahrensleute.

Viele der der originalen Schiffsräume sind noch heute erlebbar und nehmen den Besucher mit auf eine Zeitreise!

Ausstellungen auf dem Schiff

Als Frachtschiff gebaut, beherbergt das Schiff heute ein Museum mit tausenden Ausstellungsstücken.

Unsere Dauerausstellung rund um die Schiffbaugeschichte der Ostseeküstenregion führt vom slawischen Einbaum bis hin zu modernen stählernen Fracht- und Spezialschiffen.

Eine Schiffszimmermannswerkstatt des 18. Jahrhunderts ist ebenso zu finden wie die Geschichte des Neubeginns der Werftindustrie nach dem Zweiten Weltkrieg. Im Mittelpunkt steht die Geschichte des Schiffbaus der DDR.

 

Foto: Eric Gross

Foto: Eric Gross

Freilichtausstellung Seezeichen und schwimmende Objekte

Rund um das Traditionsschiff finden sich zahlreiche weitere Objekte der Seefahrt. Neben dem Seezeichenpfad im IGA Park sind mehrere Schiffe und ein Hebekran zu bestaunen.

Mit dem Schwimmkran LANGER HEINRICH besitzt das Schiffbau- und Schifffahrtsmuseum Rostock ein über 100 Jahre altes technisches Kleinod. Er zählte seinerzeit zu den größten Schwimmkränen der Welt. Angetrieben wurde der Kran mit Dampfkraft. Nach Ende des Zweiten Weltkriegs fand der Schwimmkran sein Betätigungsfeld auf der Rostocker Neptunwerft, wo er bis 1978 blieb.

Noch älter ist die 1895 als Eimerkettenbagger SWINEMÜNDE erbaute Hebeschiff 1. MAI, die in den 1950er Jahren das wichtigste Fahrzeug des VEB Schiffsbergung und Taucherei Stralsund war. 1991 übernahm das Rostocker Schiffbau- und Schifffahrtsmuseum das Schiff.

Unser SATURN wurde 1908 in Hamburg gebaut und war ein für seine Zeit typischer kleiner Hafenschlepper. Zwischen 1939 und 1945 fuhr der Schlepper für eine Stettiner Reederei. 1955 gelangte das Schiff schließlich nach Rostock zur Warnow-Werft, wo es noch bis 1979 seinen Dienst tätigte, bevor es seine letzte Reise ins Museum antrat. Die SATURN war eines der letzten vollgenieteten und mit Dampf betriebenen Schiffe der DDR-Seewirtschaft.

Die CAPELLA ist eines der letzten noch schwimmfähigen Betonschiffe dieser Größenordnung in Deutschland. In den Jahren des Zweiten Weltkriegs war Stahl Mangelware – Beton wurde als Austauschmaterial im Schiffbau verwendet. Vor der Übernahme durch das Rostocker Schiffbaumuseum im Jahr 1988 diente die CAPELLA der Bagger-, Bugsier- und Bergungsreederei in Rostock als Lagerleichter im Rostocker Stadthafen.

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