Neue Schiffe, mehr Interaktion

Neue Schiffe, mehr Interaktion und ein maritimes Rennen

Am 14. April wurde es lebendig an Bord des Traditionsschiffes im IGA Park: Zahlreiche Förderer und Unterstützer kamen zusammen, um die Erweiterung des beliebten MINIPORT im Schifffahrtsmuseum Rostock zu feiern.

Neben Dankesworten und spannenden Einblicken in die Neuerungen sorgte vor allem ein besonderer Wettbewerb für Begeisterung: Beim „Rennen“ durch das Hafenbecken wurde getestet, wer einen Modellkutter am schnellsten und geschicktesten durch den Minihafen steuern kann.

Mehr Leben auf Deck 3

Der MINIPORT auf Deck 3 präsentiert sich nach seiner Erweiterung noch interaktiver und detailreicher. Die Modellanlage im Maßstab 1:87 erstreckt sich über eine Fläche von 4,80 × 7,20 Metern und lädt Besucher dazu ein, selbst aktiv zu werden: Über Steuerpulte mit Steuerrädern lassen sich verschiedene Schiffe eigenständig durch das Wasserbecken navigieren.

Zu den neuen Attraktionen gehören unter anderem die Scandlines-Fähre „Berlin“ sowie das Kreuzfahrtschiff „AIDAdiva“, die nun eigenhändig durch den Minihafen gesteuert werden können. Damit wird die maritime Welt der Region nicht nur sichtbar, sondern direkt erlebbar.

Maritime Vielfalt zum Anfassen

Mit den jüngsten Erweiterungen spiegelt die Anlage die Vielfalt der Rostocker Hafenwelt noch anschaulicher wider. Neu hinzugekommen sind unter anderem:

  • die Fährverbindung zwischen Warnemünde und Hohe Düne
  • die Darstellung der Neptun Werft als bedeutender Standort des Schiffbaus
  • der Getreidebelader SL1200 der EUROPORTS GmbH als Beispiel moderner Hafenlogistik
  • ein Windrad der Nordex Energy SE & Co. KG, das an die erste Offshore-Windkraftanlage Deutschlands im Breitling erinnert

Zusätzlich bietet die neue umlaufende Informationsumrandung spannende Einblicke in die maritime Infrastruktur des Rostocker Hafens und seiner Anrainer.

Bewährte Highlights bleiben erhalten

Auch die bisherigen Elemente des MINIPORT sind weiterhin Teil der Anlage. Dazu zählen unter anderem der Seekanal, das Cruise Center Warnemünde, die Warnowwerft mit ihrem markanten Bockkran, das Marinearsenal sowie zahlreiche Unternehmen des Rostocker Überseehafens. Ebenso sind die Verkehrsleitzentrale Hohe Düne und der Tonnenhof Warnemünde detailgetreu dargestellt.

Dank an die Unterstützer

Im Rahmen der Veranstaltung wurde auch den zahlreichen Förderern und ehrenamtlichen Unterstützern gedankt, die die Erweiterung möglich gemacht haben. Ein besonderer Dank gilt dabei Frau Rita Matthies vom Maritimen Rat Rostock.

Dr. Kathrin Möller, Leiterin des Schifffahrtsmuseums Rostock, betonte: „Mit den neuen Schiffen und Einrichtungen spiegelt der Miniport die maritime Vielfalt Rostocks noch anschaulicher wider. Unsere Besucher können selbst aktiv werden und die Abläufe im Hafen interaktiv erleben.“